ORF: Fritz Dittlbacher weiß, was er wird

Glosse7. September 2016, 08:21
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Beruhigend in volatilen Zeiten auf dem Küniglberg zu wissen, was im Herbst auf einen zukommt

Wien – Es brummt im ORF: Wer wird in einer Woche zum Landesdirektor oder Direktor ab 2017 bestellt, und wie?

Kathrin Zechner würde zum Beispiel wohl wenig freuen, als Programmdirektorin nur noch Senderchefs und -Chefredakteuren zuzuarbeiten. Sie arbeitet daran, nicht zur Auftragsproduzentin der Channel Manager degradiert zu werden. Das ist eine Frage von Budgets und Kompetenzen.

Wann die Channel Manager samt Chefredakteuren für alle ORF-Kanäle tatsächlich kommen, die dann laut Alexander Wrabetz dem Generaldirektor zugeordnet werden, ist auch so eine Frage. Es gibt ORF-Stiftungsräte, die auf Klärung dieser Jobs bis 2017 drängen. Sie machen davon auch ihre Stimme für die Direktorenwahl kommende Woche abhängig – und womöglich jene für den im Herbst anstehenden ORF-Gebührenantrag.

Kommen die Kanalarbeiter, lautet die Schlüsselfrage für die Information: Wer wird Channel Manager von ORF 2 – der ist mit Zeit im Bild und ZiB2 und Magazinen eine Art Infodirektor. Roland Brunhofer, noch Landesdirektor in Salzburg, wird dafür gern genannt. Auch Karlheinz Papst, bisher Burgenland, braucht einen Job.

Beruhigend in volatilen Zeiten zu wissen, was man diesen Herbst wird. Wie Fritz Dittlbacher. Die FH Wien, an deren Institut für Journalismus und Medienmanagement er unterrichtet, macht den TV-Chefredakteur zum Professor.

Wohlgemerkt: Neben seinem ORF-Job. Welcher das in der neuen ORF-Struktur auch sein mag. (fid, 7.9.2016)

Professorin

Lou Lorenz-Dittlbacher präzisiert via Twitter, was ihr Mann wird:

  • TV-Chefredakteur Fritz Dittlbacher, hier in einer "Pressestunde" 2015.
    foto: apa/orf/milenko badzic

    TV-Chefredakteur Fritz Dittlbacher, hier in einer "Pressestunde" 2015.

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