Kaffee aus Kapseln und Pads boomt nach zehn Jahren immer noch

6. September 2016, 14:32
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Die ersten Kapselmaschinen kamen vor zehn Jahren auf den Markt. Der Gebrauch von Filtermaschinen hat sich seither halbiert

Die Österreicher halten dem Kaffee die Treue. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 7,8 Kilogramm pro Jahr und einem Konsum von 2,9 Tassen täglich liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld – auch wenn der Verbrauch von 8,3 Kilo im Jahr davor leicht zurückgegangen ist.

Dass die Preise bei der Auswahl der Zubereitungsart nicht immer eine Rolle spielen dürften, zeigt der Umstand, dass in rund 42 Prozent aller österreichischen Haushalte der Kaffee aus der Kapselmaschine kommt. Immerhin hat die Arbeiterkammer herausgefunden, dass die Teuersten ihrer Art bei 84 Euro pro Kilogramm zu liegen kommen.

Marktstart vor mehr als zehn Jahren

Die ersten Kapselmaschinen kamen laut dem Kaffee- und Tee-Verband vor mehr als zehn Jahren auf den heimischen Markt. Gemeinsam mit Pad-Maschinen kommen Einzelportionsmaschinen laut GfK-Umfrage mittlerweile auf 51,3 Prozent.

Jeder Dritte macht noch Filterkaffee

Der Gebrauch von Filtermaschinen, die 2006 noch von 71 Prozent der Befragten verwendet wurden, hat sich mittlerweile mehr als halbiert – nur noch 34 Prozent der Österreicher besitzen eine solche. Ein Drittel bereitet seien Kaffee mit einem Vollautomaten zu, in den man nur die Kaffeebohnen schütten und dann auf einen Knopf drücken muss.

Der Kaffeeimport verringerte sich im vergangenen Jahr von 1,6 auf 1,5 Millionen 60-Kilogramm-Säcke – fast drei Viertel davon (1,1 Millionen Säcke) wurden auch tatsächlich in Österreich konsumiert, der Rest wurde wieder exportiert. (red, 6.9.2016)

  • Filtermaschinen nutzen immer weniger.
    foto: dpa/victoria bonn-meuser

    Filtermaschinen nutzen immer weniger.

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