100 Menschen starben während der Sommermonate auf Österreichs Straßen

6. September 2016, 12:10
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Ein Drittel der Toten waren Motorrardfahrer

Wien – Nach den vorläufigen Unfallzahlen sind in den beiden Sommermonaten 100 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben gekommen. Rund ein Drittel der Getöteten, exakt 34, waren Biker, berichtete der ÖAMTC am Dienstag. "Das ist der höchste Wert in den vergangenen fünf Jahren", so Felix Etl vom Touringclub.

Im Sommer steigen die Unfallzahlen aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens und Ausflugsverkehrs erfahrungsgemäß an. Die 100 Opfer dieses Jahres entsprechen in etwa jenen der Vorjahre: Laut Innenministerium starben im Juli und August 2015 106 Personen bei Verkehrsunfällen, 2014 waren es 75 und 2013 sogar 124 Getötete. Insgesamt sind heuer von Jahresbeginn bis 4. September 292 Verkehrsteilnehmer tödlich verunglückt – im Vergleichszeitraum 2015 waren es 327 und im Jahr davor 320.

Neue Risiken im Herbst

In der sich ankündigenden Herbstzeit ist nun auf andere Risiken zu achten. "Die Tage werden kürzer und Nebel tritt häufiger auf, daher wird die Sicht im Herbst tendenziell schlechter", warnte Etl. Ebenso können die Fahrbahnverhältnisse durch Nässe oder Laub unerwartete Gefahren mit sich bringen. Auch mit verstärktem Wildwechsel ist zu rechnen. Wichtig sei daher, Fahrweise und Geschwindigkeit den gegebenen Verhältnissen anzupassen. (APA, 6.9.2016)

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