Leopoldstadt-Wahl: Grüne warnen Unternehmer vor FPÖ

6. September 2016, 11:45
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Lichtenegger: Umfeld und Klima wesentlich, ob kreative Betriebe bleiben

Wien – Die Grünen wollen bei der Wahlwiederholung in der Wiener Leopoldstadt wieder den zweiten Platz schaffen. Im Herbst 2015 gelang das gerade einmal mit 21 Stimmen Vorsprung vor der FPÖ. Um auch diesmal das Rennen zu machen, will man so gut wie möglich mobilisieren. Am Dienstag warnte man etwa Unternehmer vor den Freiheitlichen bzw. einem etwaigen Stimmungsumschwung im Bezirk.

Spitzenkandidatin Uschi Lichtenegger sprach am Dienstag in einer Pressekonferenz von 6.700 Unternehmen in der Leopoldstadt. Freilich sei der wirtschaftspolitische Spielraum auf Bezirksebene gering, räumte man ein. Aber Umfeld und Klima seien schon wesentlich, ob kreative innovative Betriebe im Grätzel bleiben oder nicht, meinte Lichtenegger – auch wenn Förderungen oder Rahmenbedingungen in den Händen von Stadt und Bund lägen.

Flankiert wurde die grüne Spitzenkandidatin von Hans Arsenovic, Landessprecher der Grünen Wirtschaft Wien, und Peter Kraus, grüner Wirtschaftssprecher im Gemeinderat. Letzterer adressierte an die Unternehmer: "Es macht einen Unterschied, ob sie mit Uschi Lichtenegger jemand haben, der für ihre Interessen kämpft, oder ob mit der FPÖ hier jemand politisch aktiv ist, dem das wurscht ist." Gewählt wird im 2. Bezirk am 18. September, nachdem der VfGH einer Wahlanfechtung der FPÖ stattgegeben hat. (APA, 6.9.2016)

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