Land Salzburg verweigert Mönchsberggarage Zustimmung

6. September 2016, 05:30
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Oberbehörde: Bei der Erweiterung der Mönchsberggarage müssten "adäquat" Stellplätze an der Oberfläche verschwinden

Salzburg – Schlechte Neuigkeiten für die Betreiber der Erweiterung der Mönchsberggarage in der Salzburger Altstadt: Das Land Salzburg als Oberbehörde will dem Ausbau um rund 650 Stellplätze auf danach 2.000 vorerst nicht zustimmen. Ein entsprechendes Schreiben mit Zusatzfragen ist von der zuständigen Abteilung – ressortzuständig ist Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler (Grüne) – am Montag an die Stadt ergangen.

Inhalt des Briefes: Es gibt Ergänzungsbedarf, weil die Stadt nicht die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen beschlossen hat. Im räumlichen Entwicklungskonzept ist festgeschrieben, dass eine dazu adäquate Anzahl von Stellplätzen in der Altstadt aufgelassen werden müssen. Tatsächlich seien für 654 neue Stellplätze überhaupt nur 55 Innenstadtparkplätze definitiv gestrichen. Das sei weit weg von "adäquat".

Bewohnerparkplätze

Weitere Plätze würden nur eine mögliche künftige Umwandlung von Teilen von bestehenden Stellplätzen (100 von 320 im Stadtteil Riedenburg und 44 in der Basteigasse) in Bewohnerparkplätze betreffen. Damit ändere sich maximal die Umschlagshäufigkeit, es würden jedoch keine Stellplätze aus dem öffentlichen Raum entfernt, wie im Entwicklungskonzept beschlossen wurde. (Thomas Neuhold, 6.9.2016)

  • Einfahrt zu den Salzburger Altstadtgaragen im Mönchsberg.
    foto: huber

    Einfahrt zu den Salzburger Altstadtgaragen im Mönchsberg.

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