Predator 21X in Bildern: Ein Gaming-Laptop im Größenwahn

Ansichtssache7. September 2016, 12:28
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Hersteller erfindet Gerätekategorie neu – High-End-Spezifikationen im XXL-Format

Er spielt fast alle "Stückl'n", die man aktuell von einem Gaming-Desktop erwarten kann. Jedoch ist er keiner. Offiziell nennt Acer den Predator 21X einen Laptop – und sprengt damit wohl die Grenzen dieser Gerätekategorie.

Zwei Stromanschlüsse, fünf Storage-Slots

21 Zoll Diagonale bietet das gekrümmte, hochauflösende Display mit 2.560 x 1.080 Pixel. Unter der regulär erhobenen Cherry-Tastatur verrichten ein Core-i7-Prozessor und gleich zwei GTX1080-Grafikkarten. Gekühlt werden diese von acht Heatpipes und fünf Ventilatoren. Gleich zwei Stromanscchlüsse sorgen für die notwendige Energiezufuhr.

Wer möchte, kann bis zu fünf Festplatten oder SSDs in das Gerät stecken. Dazu gibt es vier integrierte Lautsprecher nebst Subwoofer. Und wer die eigenen Augen ins Spiel bringen will, findet dafür ein Eyetracking-System des Herstellers Tobii vor, für das es sogar ein paar kompatible Games (unter anderem "The Division") gibt.

Kleine Zielgruppe

Während der Predator 21X VR-tauglich ist, hält sich seine Portabilität in Grenzen. Aufgrund seiner üppigen Maße und seines Kampfgewichts von acht Kilogramm dürfte die Zielgruppe eher eingeschränkt sein. Argumentierbar ist es, das Gaming-Monster zu Hause von einem Raum in den anderen zu tragen. Für die tägliche Fahrt in die Arbeit, Schule oder Universität scheint der Tennisarm allerdings programmiert. Praktisch allerdings erscheint der Einsatz auf LAN-Partys und Turnieren, kann man doch immerhin darauf verzichten, Peripheriegeräte wie Keyboard und Bildschirm extra mitzuschleppen.

Wer mit der Anschaffung des Ungetüms liebäugelt, sollte jedoch bereits zu sparen beginnen. Auf den Markt kommt das Riesen-Notebook laut Plan im ersten Quartal 2017. Der Nennpreis wird voraussichtlich bei rund 5.000 Euro liegen. (gpi, 6.9.2016)

Nachlese

Predator 21X: Erster Gaming-Laptop mit zwei Grafikkarten und gebogenem Display

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foto: derstandard.at/pichler
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