Schülerzahlen: Nach Jahren wieder leichtes Plus erwartet

5. September 2016, 11:39
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Insgesamt 1.108.595 Schüler bedeuten einen Anstieg um 0,3 Prozent

Wien – Nach vielen Jahren des geburtenbedingten Schülerrückgangs wird für das neue Schuljahr wieder ein leichter Zuwachs erwartet: Mit 1,108.595 Schülern soll es um 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr geben, geht aus einer Schätzung der Statistik Austria hervor. So steigt etwa die Zahl der "Taferlklassler" um 1,7 Prozent auf 85.606, jene der Schüler in der Vorschulstufe um 3,3 Prozent auf 8.666.

Steigende Schülerzahlen werden sowohl an den allgemein bildenden Pflichtschulen (plus 0,5 Prozent auf 570.439) als auch an den allgemeinbildenden höheren Schulen (plus 1,3 Prozent auf 209.700) erwartet. Im Pflichtschulbereich legt die Zahl der Schüler an Volksschulen um 0,6 Prozent auf 331.772 Kinder zu, ebenso die Zahl der Kinder und Jugendlichen an Sonderschulen (plus 2,3 Prozent auf 14.141).

Auslaufende Hauptschulen

Die auslaufenden Hauptschulen besuchen nur noch 9.343 Schüler (minus 67,3 Prozent), als dazu kommunizierendes Gefäß legt die Neue Mittelschule um elf Prozent auf 199.114 Schüler zu. An den Polytechnischen Schulen wird ein Schwund um 0,4 Prozent auf 16.069 Schüler erwartet.

Die AHS-Unterstufe wächst um 1,3 Prozent auf 117.141 Schüler, auch wenn der Zulauf gebremst scheint: In den ersten AHS-Klassen werden um 1,7 Prozent weniger Schüler erwartet. Die Schülerzahl für die AHS-Oberstufe wird um 1,3 Prozent auf 92.559 steigen.

Weniger Schüler soll es an Berufsschulen geben, der Rückgang beträgt zwei Prozent (auf 115.407). Aufgrund geänderter Schulartenzuteilung gibt es bei der Gesamtzahl von Schülern an berufsbildenden höheren Schulen keinen Vergleichswert zum Vorjahr.

Rückgang bei berufsbildenden Schulen

Bei den berufsbildenden mittleren Schulen wird ein Rückgang um 0,9 Prozent auf 43.941 Schüler erwartet. Nach Sparten wird bei den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen gemeinsam ein Rückgang bei kaufmännischen sowie wirtschafts- und sozialberuflichen Schulen prognostiziert. Dem gegenüber steht ein Plus bei technischen und gewerblichen, land- und forstwirtschaftlichen sowie bei elementar- und sozialpädagogischen Schulen.

Die vom Bildungsministerium veröffentlichte Schätzung der Statistiker beruht auf demografischen Daten und den vorläufigen Schülerzahlen des vergangenen Schuljahres. (APA, 5.9.2016)

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