Salma Hayek: "Mexiko macht mich traurig"

5. September 2016, 09:43
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Die Schauspielerin engagiert sich gegen Gewalt an Frauen ein und unterstützt Frauenhäuser in Mexiko

Mexiko-Stadt/Hollywood – Angesichts von Gewalt, Drogenhandel und Korruption sorgt sich die Schauspielerin Salma Hayek um ihr Heimatland. "Mexiko macht mich traurig", sagte sie in einem Interview der Zeitung "El Universal", das anlässlich ihres 50. Geburtstags am Freitag veröffentlicht wurde. Vor allem der Bundesstaat Veracruz, in dem Hayek geboren wurde, leidet unter blutigen Verteilungskämpfen der Drogenkartelle.

"Es ist ein Chaos. Es ist dort so schön, die Menschen fröhlich, aber jetzt sind sie traurig, haben Angst", sagte Hayek. "Ich habe noch ein besseres Mexiko erlebt." Hayek wurde am 2. September 1966 in der Hafenstadt Coatzacalcos in Veracruz geboren. Sie ist heute eine der erfolgreichsten Latina-Schauspielerinnen in Hollywood ("From Dusk Till Dawn" 1996, "Frida" 2002). Seit Jahren engagiert sich Hayek gegen Gewalt an Frauen ein und unterstützt Frauenhäuser in Mexiko. 2013 startete sie gemeinsam mit Gucci-Chefdesignerin Frida Giannini und Beyoncé Knowles-Carter die Kampagne Chime for Change, um Mädchen und Frauen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und gerechter Verteilung zu stärken. (APA, red, 5.9.2016)

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    foto: reuters/mario anzuoni
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