OECD: Zentralbanken können Wachstum kaum noch anheizen

3. September 2016, 12:22
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Gurria: "Höchste Zeit für einen Strukturwandel"

Hangzhou – Die Zentralbanken weltweit haben nach Ansicht der Industriestaaten-Organisation OECD ihre Möglichkeiten zur Konjunkturbelebung nahezu ausgeschöpft. Die Grenzen seien fast erreicht, sagte OECD-Chef Angel Gurria am Samstag in einem Reuters-Interview. Sollte es nun keine bahnbrechenden gemeinsamen Initiativen der Regierungen geben, werde das globale Wirtschaftswachstum wahrscheinlich schwach bleiben.

Die ganze Arbeit sei an den Notenbankern hängengeblieben, kritisierte Gurria im Vorfeld des Gipfeltreffens der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G-20) in der chinesischen Stadt Hangzhou. "Jetzt muss sie an die Finanzminister weitergereicht werden, die Wirtschaftsminister, die Handelsminister, die Technologieminister, die Wissenschaftsminister, die Bildungsminister, die Wettbewerbsminister", forderte er. "Jetzt ist es höchste Zeit für einen Strukturwandel." (APA, Reuters, 3.9.2016)

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