Erwin Pröll hält nichts von Neuwahl-Spekulationen

2. September 2016, 19:54
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ÖVP-Grande diagnostiziert "Linksruck" beim Koalitionspartner SPÖ

Wien – Der niederösterreichische ÖVP-Grande Erwin Pröll hält nichts von Spekulationen über Neuwahlen auf Bundesebene. "Bei kaum einer Partei ist Geld vorhanden", begründete der Landeshauptmann dies unter anderem im ORF-Fernsehen. Was ebenfalls gegen baldige Nationalratswahlen spreche: "Die Umfragewerte sind auch nicht gerade überragend, und neue Konstellationen sind weit und breit nicht in Sicht."

Der SPÖ attestierte Pröll einen "Linksruck", diesen Eindruck habe er jedenfalls seit "der Übernahme des Bundeskanzleramts durch den Bundeskanzler Christian Kern".

Vorgezogene Nationalratswahlen – regulärer Termin ist Herbst 2018 – waren zuletzt wieder medial hochgekocht worden, zugleich mit Spekulationen, dass der junge Außenminister Sebastian Kurz die ÖVP-Spitze vom amtierenden Obmann Reinhold Mitterlehner übernehmen könnte. Mitterlehner selbst versicherte erst am Freitag, er sei "nach wie vor ausgesprochen motiviert" für seinen Job. (APA, 2.9.2016)

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