Promotion - entgeltliche Einschaltung

WolKi – im Sitzen hoch hinaus

12. September 2016, 08:46

Die Arbeit von Fassadenreinigern, Fensterputzern und Restaurateuren spielt sich weit oben ab: Sie ziehen sich an Gebäuden hinauf oder seilen sich von Bauwerken ab, um ihrer Tätigkeit nachgehen zu können. Mit der Entwicklung eines mobilen Seilaufzugs erleichtern zwei HTL-Absolventen den Höhenarbeitern nun den Arbeitsalltag.

"WolKi, das ist unsere Idee, das sind wir – im wahrsten Sinne des Wortes", erzählen Markus Kircher und Simon Wolfsgruber. Die Anfangsbuchstaben ihrer beiden Nachnamen ergeben den Teamnamen WolKi. Daneben beschreibt der Name auch gleich das Ziel: "Wir wollen im Sitzen hoch hinaus – und sicher wieder hinunter." Der Wolki Cumulus αlpha ist ein Sitzplatz, jedoch kein gewöhnlicher. Vielmehr ist er ein Hilfsgerät für alle Höhenarbeiter, deren Arbeitsalltag daraus besteht, an den Fassaden und Fenstern hoher Gebäude hinauf- und hinunterzufahren, um diese zu reinigen oder zu restaurieren.

Per Knopfdruck bequem hinauffahren

"Solche Hilfsgeräte gibt es bereits am Markt, doch Cumulus αlpha kann mehr. Während das Gerät eines amerikanischen Herstellers zwar einen Sitzplatz bietet, aber keine Möglichkeit, Arbeitsmaterial bequem mitzuführen und das Abseilen nur mit Muskelkraft funktioniert, punktet das Gerät eines schwedischen Herstellers zwar mit der Möglichkeit per Motor hinauf- und hinunterzufahren, allerdings fehlt hier der Sitzplatz", fasst Markus Kircher die Nachteile der Konkurrenzprodukte zusammen. "WolKi Cumulus αlpha bietet dem Bediener einen Sitzplatz, die Möglichkeit, Werkzeuge und Arbeitsmaterialien bequem in Griffweite zu transportieren – und hinauf und hinunter kommt man ohne Anstrengung ganz einfach mittels Knopfdruck." Daneben ist Cumulus αlpha leicht: Dank seines geringen Gewichts von 21 Kilogramm kann das Gerät wie ein Koffer gezogen oder zum Einsatzort getragen werden. Zum Aufbau des Geräts an der Baustelle sind lediglich zwei Kletterseile nötig, die an einem hohen Punkt des Gebäudes befestigt werden müssen, wobei ein Seil als Verfahrseil und das andere als Sicherungsseil für Notfälle dient.

Vom Schulprojekt zur Firmenidee

Wird der Sitz einmal nicht benötigt, kann der WolKi Cumulus αlpha als Materialaufzug oder Seilwinde verwendet und mittels Fernsteuerung betrieben werden. "In diesem Funktionsumfang ist kein anderes Gerät am Markt verfügbar", fasst Markus Kircher zusammen, der gemeinsam mit seinem Teamkollegen Simon Wolfsgruber die HTL Vöcklabruck im Zweig Maschinenbau absolviert hat. Noch während der Schulzeit entwickelte sich die Idee. "Unser Projektbetreuer, DI Hermann Bauernfeind, sah bei einer Kirchenrestaurierung in seinem Heimatort Höhenarbeiter mit einem Hebegerät und meinte daraufhin: ,Das können wir besser!‘ 2013 engagierte er uns für das Projekt", geht Markus Kircher zu den WolKi-Anfängen zurück.

Über den Wettbewerb "Jugend Innovativ" sind die beiden Entwickler zum Start-up-Programm aws First gekommen. In der nächsten Phase sollen nun die im Programm erarbeiteten Daten und der Prototyp erfolgreich validiert werden, bevor die Firmengründung und die nachfolgende Prüfung des Geräts durch den TÜV angedacht werden können. Daneben studieren Markus Kircher und Simon Wolfsgruber ab Oktober an der TU Wien – wie könnte es anders sein: Maschinenbau bzw. Elektrotechnik.


Mehr zu WolKi

Dieser Artikel bietet einen Überblick zum aws-First-Programm. Weitere Details: www.awsg.at/first

Bleibe immer up-to-date! Like unsere Facebook Seite

Alle Artikel zu aws First gibt es HIER.

  • Der Wolki Cumulus αlpha ist ein Hilfsgerät für alle Höhenarbeiter, die an Fassaden hoher Gebäude hinauf- und hinunterfahren.
    foto: fotoshop traunsee

    Der Wolki Cumulus αlpha ist ein Hilfsgerät für alle Höhenarbeiter, die an Fassaden hoher Gebäude hinauf- und hinunterfahren.

  • Mit Kletterseilen wird das Gerät am Gebäude befestigt.
    foto: wolki

    Mit Kletterseilen wird das Gerät am Gebäude befestigt.

  • Das Gerät punktet mit Sitzplatz, Knöpfen zur Fortbewegung und der Möglichkeit, Arbeitsmaterialien in Griffweite zu transportieren.
    foto: wolki

    Das Gerät punktet mit Sitzplatz, Knöpfen zur Fortbewegung und der Möglichkeit, Arbeitsmaterialien in Griffweite zu transportieren.

Share if you care.