Knapp 6.000 Asylsuchende heuer außer Landes gebracht

1. September 2016, 15:06
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Davon 2.325 zwangsweise

Wien – Fast 6.000 Flüchtlinge haben Österreich heuer bereits den Rücken gekehrt. Das geht aus aktuellen Zahlen des Innenministeriums für die ersten sieben Monate hervor. Exakt gab es 5.998 Außerlandesbringungen, davon 2.325 zwangsweise. Bei 1.094 handelte es sich um Überstellungen in einen anderen (meist EU-)Staat, der für das Verfahren zuständig war.

In den ersten sieben Monaten gab es 32 Charter-Rückführungen per Flug und Bus, 22 durchgeführt im Rahmen der EU-Agentur Frontex. Die größte Gruppe jener, die das Land verließ, waren Iraker, gefolgt von Afghanen und Iranern.

Was die Art der Abschiebungen angeht, hält das Innenministerium fest, dass bei Charterflügen in eine bestimmte Destination diesen der Vorzug vor Einzelabschiebungen gegeben wird. Des Weiteren wird bei Charteroperationen einer europäischen Kooperation im Rahmen von Frontex der Vorzug gegenüber nationalen Chartern gegeben. (APA, 1.9.2016)

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