Wirtschaftslokomotive Deutschland verliert 2017 an Zugkraft

1. September 2016, 11:59
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Wachstum soll laut Prognose auf 1,2 Prozent zurückfallen

Berlin – Der Aufschwung in Deutschland verliert nach Prognose des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) im kommenden Jahr merklich an Schwung. Werde das Bruttoinlandsprodukt 2016 noch um 1,9 Prozent wachsen, dürfte es danach nur noch zu 1,2 Prozent reichen. "Maßgeblich für die Verlangsamung der gesamtwirtschaftlichen Produktion sind vor allem schwächere Exporte und stärkere Importe", sagte IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller am Donnerstag.

Die Arbeitslosigkeit dürfte angesichts der starken Zuwanderung im kommenden Jahr um durchschnittlich 37.000 steigen. Die Inflationsrate werde anziehen, mit 1,2 Prozent aber vergleichsweise niedrig bleiben. Der Staat schaffe sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr Haushaltsüberschüsse, sagt das IWH voraus. (Reuters, 1.9.2016)

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