278 potenzielle Syrien-Kämpfer aus Österreich

1. September 2016, 06:17
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Innenministerium legt neue Daten vor – 40 Prozent aus Nordkaukasus

Wien/Damaskus – Das Innenministerium hat neue Zahlen zu Syrien-Kämpfern aus Österreich vorgelegt. 278 Personen hätten mit Stand 18. Juli die Absicht gehabt, in das Kriegsgebiet Syrien/Irak aufzubrechen oder seien tatsächlich dorthin gereist, zitiert die "Presse" vom Donnerstag aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Teams Stronach. 116 Personen – rund 40 Prozent – stammten demnach aus dem Nordkaukasus.

Österreich zählt damit weiterhin zu den EU-Staaten mit den relativ meisten "Foreign Fighters" in Syrien und dem Irak. Insgesamt sollen 5.000 Jihadisten aus der EU in Richtung Syrien aufgebrochen sein. Die höchste Dichte weise laut "Presse" Belgien mit 614 Ausgereisten auf.

Im Februar hatte die damalige Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ von 259 Personen berichtet, die in die Kriegsregion Syrien/Irak gereist seien, dorthin zu reisen beabsichtigten oder an der Ausreise dorthin gehindert worden seien. 40 Prozent dieser Personen seien asylberechtigt gewesen. (APA, 1.9.2016)

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