Zuwanderung größte Sorge der Österreicher

31. August 2016, 11:42
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Auch Arbeitslosigkeit, Pensionen, Gesundheit große Themen

Wien – Zuwanderung ist für die Österreicher die größte Herausforderung. Das hat eine internationale Studie von GfK ergeben. Bisher war die Arbeitslosigkeit jener Bereich, der den Österreichern am meisten Sorge bereitete. Sie folgt nun auf Platz zwei. Ebenfalls große Themen sind Pensionen, Bildung und Gesundheit.

Die "Challenges of Nations 2016" benannte Studie basiert auf 27.675 Interviews, die im Auftrag von GfK im Frühjahr in 24 Ländern durchgeführt wurden. Die selbe Untersuchung hatte bereits im Vorjahr stattgefunden und da hatten 26 Prozent ihre Sorge über die Zuwanderung ausgedrückt. Nunmehr stiegt diese Wert angesichts der Flüchtlingswelle in der zweiten Hälfte 2015 auf 66 Prozent.

Als größere Herausforderung empfinden damit die Flüchtlingsfrage nur noch die Deutschen mit 83 Prozent. Rang eins nimmt die Zuwanderung auch bei den Schweden (50 Prozent) ein. Interessant ist, dass im Brexit-Land Großbritannien bloß 33 Prozent in diesem Themenfeld besorgt sind.

Terrorangst in Frankreich nicht die größte Sorge

Ebenfalls bemerkenswert ist, dass bei den Franzosen trotz der diversen Anschläge der Terrorismus nicht zu den größeren Sorgen-Gebieten zählt. Dafür sind 64 Prozent wegen der Situation am Arbeitsmarkt bekümmert. In der Türkei ist Terrorismus dagegen Thema Nummer eins.

Was Österreich angeht, landet die Arbeitslosigkeit mit 35 Prozent abgeschlagen auf Platz zwei des Sorgen-Rankings. Sie bleibt damit auf dem exakt gleichen Niveau wie im Vorjahr. Dahinter folgen die Pensionen mit 18 Prozent und die Bildung mit 16 Prozent.

Auffällig ist, dass die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems verstärkt in den Fokus rückt. Waren es in den vergangenen Jahren stets rund um die fünf Prozent, die hier eine Herausforderung sahen, wuchs dieser heuer Wert auf 12 Prozent. Die Preis- und Kaufkraftentwicklung hat den umgekehrten Weg genommen. Waren da in den vergangenen Jahren stets 12-14 Prozent besorgt, sind es nun nur noch sieben Prozent. Auf dem selben Wert ruht die Kriminalität. (APA, 31.8.2016)

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