Drei Monate Haft für sexuelle Belästigung in Linzer Hallenbad

30. August 2016, 16:45
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Mann soll sich vor Frau und ihren Kindern selbst befriedigt haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig

Linz – Ein 29-jähriger Asylwerber aus Afghanistan, der sich im Jänner in einem Linzer Hallenbad vor einer Frau und ihren drei Kindern selbst befriedigt haben soll, ist am Dienstag im Landesgericht Linz zu drei Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. Das berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" am Nachmittag online. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der Vorfall im Parkbad hatte zu Jahresbeginn für eine öffentliche Diskussion gesorgt: Der Mann soll vor der Frau, ihrer zehnjährigen Tochter und den Söhnen im Alter von vier und sechs Jahren sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben. Die Mutter verständigte den Bademeister, der aber nur gesagt haben soll, er könne nichts machen. Als die Frau zwei Wochen später erneut in dem Bad war und dort den Afghanen wiedererkannte, alarmierte der Bademeister umgehend die Polizei und der Verdächtige wurde festgenommen.

Im Prozess beteuerte der 29-Jährige seine Unschuld, das Gericht hielt aber die Frau und ihre Tochter, die als Zeuginnen aussagten, für "absolut glaubwürdig". Der Afghane wurde wegen sexueller Belästigung und sittlicher Gefährdung von Personen unter 16 Jahren verurteilt. Er erbat sich drei Tage Bedenkzeit. (APA, 30.8.2016)

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