"World of Warcraft: Legion" erschienen: Mit alter Sucht auf zu Level 110

30. August 2016, 09:34
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Sechstes Add-on lässt eine Invasion in Azeroth abwenden und führt jede Menge Neuerungen ein

In der Nacht auf Dienstag sind die Server für die bereits sechste Erweiterung des Online-Rollenspiels "World of Warcraft" gestartet. Obwohl die Abonnentenzahlen in den vergangenen Jahren stetig gesunken sind, ist mit "World of Warcraft: Legion" zumindest vorübergehend wieder mit einem größeren Ansturm auf das Battle.net zu rechnen. Nicht zuletzt, weil das Add-on mit einem neuen Maximal-Level von 110 und jeder Menge spielerischer und technischer Neuerungen lockt.

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Video: Übersicht zu den neuen Features.

Brennende Bedrohung

Der Geschichte nach kehrt die Brennende Legion zurück und bereitet eine Invasion in Azeroth vor. Um das im Auftrag der Allianz und der Horde zu verhindern, reisen die Spieler in "Legion" auf die Verheerten Inseln, wo sie neben glitschigen Naga und wilden Bestien auf zahlreiche Dämonen in verseuchten Gebieten treffen werden. Diese skalieren erstmals im Spiel mit dem Level des Spielers, wodurch man jede Zone zu jeder Zeit erkunden können soll und die traditionellen linearen, levelabhängigen Strukturen aufgehoben werden.

Zur Bekämpfung von Gul'dan und Co. können Helden auf klassenabhängige Artefakte als Waffen zurückgreifen, die sich nicht nur immer weiter steigern lassen, sondern auch mit individuellen Fähigkeiten, Designs oder Geräuschen versehen werden können. Paladinen steht dabei etwa erstmals der bereits seit Classic-Zeiten heiß erwartete Aschenbringer zur Verfügung.

Spieler gegen Spieler

Neues erwartet Spieler zudem im Kampf gegen andere Spieler (PvP). Ab "Legion" können Spieler durch Ehrenpunkte ihr PvP-Level erhöhen und erhalten dadurch Zugang zu immer besseren Belohnungen. Bis auf Stufe 50 kann man sich hier kämpfen und dabei Artefaktkräfte, spezielle PvP-Talente oder Reittiere freischalten. Auf den Schlachtfeldern selbst sollen Attribute von Rüstungen und Waffen durch vorgefertigte Werte für jede Klasse und Spezialisierung ersetzt werden, damit jeder die gleichen Chancen hat und man die Balance zwischen den Klassen durch einfache Erhöhungen oder Senkungen der Werte reibungslos korrigieren kann.

Neben einem verbesserten Transmogrifikationssystem zählen klassenspezifische Ordenshallen zu den neuen Features der Erweiterung. Die neue Klasse des Dämonenjägers bewähren sich als Schüler Illidan Sturmgrimms mit ihrer Geistersicht und enormer Mobilität, zum Beispiel in Form von Doppelsprüngen.

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Video: So sieht "WoW" definitiv nicht aus.

Frischzellenkur

Während Blizzard in den vergangenen Jahren immer wieder an der Welt von "WoW" gefeilt hat, schraubt man mit "Legion" abermals die Darstellungsqualität in die Höhe. Wer über die entsprechende Rechenleistung verfügt, kann nun die Sichtweite stark erhöhen und so beim Blick in die Ferne bis zu 3.500 Einheiten gleichzeitig sehen können. Damit es so richtig wuselt.

"WoW: Legion" ist für 44,90 Euro für Windows-PC und Mac erschienen. Zum Spielen wird das Basisspiel "World of Warcraft" sowie ein Monatsabo (12,99 Euro für ein Monat) vorausgesetzt. (zw, 30.8.2016)

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    bild: world of warcraft: legion
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