Chmelars angebliche Twitter-Sperre war "Passwort-Pallawatsch"

29. August 2016, 18:02
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"Kurier"-Redakteur verteidigte STANDARD-Karikatur und mutmaßte, dass eine Twitter-"Sperre" damit zu tun hat

Wien – Viel-Twitterant Dieter Chmelar – der "Kurier"-Redakteur kommt auf Twitter auf mehr als 30.000 Follower – wurde nach eigenen Angaben auf Twitter "gesperrt". Am Freitag verteidigte er eine STANDARD-Karikatur von Oliver Schopf zur Burkini-Debatte, die von Dudu Kücükgöl kritisiert wurde. Kurz darauf sei er gesperrt worden. Chmelar mutmaßte, dass die Sperre damit zu tun hat.

foto: screenshot

Nachdem Chmelars angebliche Twitter-Sperre am Montag heftig thematisiert wurde, twitterte Kücükgöl, dass sie mit der Sperre nichts zu tun habe.

In einem Video mit "Kurier"-Medienredakteur Philipp Wilhelmer erklärt Chmelar seine Sicht und entschuldigt sich auch für seine Wortwahl gegenüber Kücükgöl. Er stellte klar: "Ich möchte mich lustig machen über die, die es verdienen. Und das sind weiß Gott nicht unsere islamischen Mitbürgerinnen." Er habe noch keine Benachrichtung bekommen, wann sein Twitter-Account wieder funktionieren werde. Dann wolle er "noch behutsamer formulieren".

Am Montagabend allerdings stellte sich die vermeintliche Twitter-Sperre als "Passwort-Pallawatsch" heraus. Dieter Chmelar kann wieder twittern:

(red, 29.8.2016)

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