Flughafen Wien: Lage nach technischen Problemen entspannt

29. August 2016, 12:16
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"Nach der Ursache wird intensiv geforscht"

Die Lage am Flughafen Wien hat sich nach den technischen Problemen vom Sonntag entspannt. "Wir können heute alle Flüge planmäßig durchführen", betonte auch AUA-Sprecher Peter Thier Montagfrüh.

Ersatzschaltung

Das am Sonntag aufgetretene Problem bei der Übertragung von Flugdaten von Brüssel nach Österreich ist noch am Abend gelöst worden. Die Verbindung wurde "durch eine Ersatzschaltung" wiederhergestellt, sagte Austro-Control-Sprecher Markus Pohanka am Montagvormittag. Verübergehend hatten Flugplandaten händisch eingegeben werden müssen, was die massiven Flugausfälle am Flughafen Wien zur Folge hatte.

Die Übertragung sei "relativ rasch" wiederhergestellt worden, betonte der Austro-Control-Sprecher. Die Ersatzleitung wurde zum eigentlichen System parallel geschaltet. Zuvor hatte die heimische Flugsicherung zusätzliches Personal in den Dienst beordert, um die händische Eingabe der Daten rascher zu bewältigen. Wo das Problem zwischen der europäischen Luftfahrtbehörde Eurocontrol in Belgien und Österreich genau liegt und was der Grund der Panne ist, war am Montag weiter unklar. "Nach der Ursache wird intensiv geforscht", sagte Pohanka.

Informationen wie den Ankunftsort

Bei den Flugplandaten handelt es sich um Informationen wie den Ankunftsort, die geplante Route oder die vorgesehene Flughöhe. Diese werden laut Pohanka mehrere Stunden vor dem Start über Eurocontrol an alle Flugsicherungen übermittelt, in deren Zuständigkeitsbereich die jeweilige Flugstrecke fällt. Die Informationen würden dann am Radarschirm mit der Flugnummer verknüpft, damit eine eindeutige Identifikation verfügbar ist.

Probleme gab es laut Austro Control nur bei der Übertragung von Brüssel nach Österreich und nicht umgekehrt. Die Flugdaten würden jedoch für Starts und Landungen benötigt, weshalb sowohl von als auch nach Wien insgesamt weniger Verbindungen möglich waren. Von weiteren heimischen Flughäfen wurden laut Pohanka keine gröberen Auswirkungen gemeldet. (APA, 29.8. 2016)

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