Heißhunger auf Avocado zerstört Mexikos Wälder

29. August 2016, 10:31
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Der Boom der Frucht führt zur illegalen Abholzung, 1.500 bis 4.000 Hektar Wald werden jährlich für Monokulturen gerodet

Mexiko-Stadt – Die Avocado liegt im Trend. Immer mehr Restaurants setzen die Frucht auf die Speisekarte, die internationalen Foodblogs sind voll von kreativen Rezepten für Salate, Guacamole und Avocado-Toast. Der Boom führt im größten Anbauland Mexiko Umweltschützern zufolge allerdings zur illegalen Abholzung von Wäldern.

"Pro Jahr werden 1.500 bis 4.000 Hektar Wald gerodet, um Platz für Avocado-Felder zu schaffen", sagt Jaime Navia von der mexikanischen Organisation Gira. Die starke Nachfrage und steigende Preise machen es für die Bauern attraktiv, Avocado anzubauen. Im größten Anbaugebiet Michoacan im Westen des Landes leiden die Menschen unter den Folgen der intensiven Landwirtschaft. "Der Einsatz von Pestiziden in den Monokulturen verschmutzt das Trinkwasser", sagt Navia. (APA, 29.8.2016)

  • Avocados erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
    foto: reuters/mariana bazo

    Avocados erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

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