Wiener war in Donauzentrum in zehn Meter tiefem Schacht gefangen

28. August 2016, 11:55
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Bergung nach mehreren Stunden, nachdem Handypeilung durchgeführt wurde. Der Mann war alkoholisiert in den Schacht gestürzt

Wien – Einen ungewöhnlichen Bergungseinsatz gab es Samstag in den Morgenstunden im Wiener Donauzentrum. Ein stark alkoholisierter Mann war in einen Technikschacht gestürzt. Er kam mit Platz- und Schnittwunden davon.

Der 34-Jährige hatte mehrere Notausgänge entgegen der Warnungen passiert. Schließlich kam er irrtümlicherweise bei einem Technikschacht an, betrat ihn – und stürzte zehn Meter in die Tiefe. Der 34-Jährige konnte erst rund vier Stunden später den Notruf der Polizei verständigen. "Da er keine Angaben zu seinem Aufenthaltsort geben konnte, wurde eine Handypeilung durchgeführt. Letztlich konnte der Mann nach einer längeren Durchsuchung des Gebäudekomplexes in einer Zwischendecke ausgemacht werden", schrieb die Wiener Polizei am Sonntag.

Die ebenfalls alarmierte Berufsfeuerwehr konnten den Verunglückten schließlich bergen. Er wurde mit mehreren Platz- und Schnittwunden am ganzen Körper in ein Krankenhaus gebracht. (APA, 28.8.2016)

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