Kreta: Migranten wollen mit gefälschten Pässen nach Deutschland

27. August 2016, 19:35
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Elf Personen verhaftet – Falsche Pässe kosten bis 7.000 Euro

Athen – Die griechische Polizei hat binnen 24 Stunden elf Migranten festgenommen, die mit gefälschten Pässen von Kreta nach Deutschland fliegen wollten. Dies teilte die Polizei am Samstag mit.

Die aus Pakistan, Afghanistan, dem Irak sowie Palästina stammenden Menschen zeigten gefälschte italienische, israelische, rumänische, finnische und norwegische Pässe vor, um auf Flüge nach Hannover und andere Städte Deutschlands zu kommen. Gefälschte Papiere kosten nach Angaben aus Polizeikreisen auf dem Schwarzmarkt zwischen 3.000 und 7.000 Euro.

Hochsaison

Wegen der Urlaubshochsaison in Griechenland häufen sich solche Versuche. In den vergangenen Wochen wurden in Flughäfen verschiedener Ägäisinseln Dutzende Migranten festgenommen. Schlepper wie Migranten hoffen, dass wegen des Großbetriebs auf den kleinen Inselflughäfen gefälschte Pässe nicht auffallen.

In Griechenland halten sich zur Zeit mehr als 58.500 Migranten auf. Von Freitag- bis Samstag in der Früh setzten erneut 60 Menschen aus der Türkei zu den griechischen Ägäisinseln über, teilte der Stab für die Flüchtlingskrise in Athen am Samstag mit. (APA, 27.8.2016)

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