Iran dementiert Waffenlieferung an Huthi-Rebellen im Jemen

26. August 2016, 14:20
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Spannungen zwischen Washington und Teheran

Teheran/Washington – Irans Außenminister Mohammed Javad Zarif hat die Lieferung von Waffen an die Huthi-Rebellen in Jemen dementiert. US-Außenminister John Kerry hatte am Donnerstag gewarnt, dass die iranischen Waffenlieferungen an die Huthi-Rebellen nicht nur eine Bedrohung für Saudi-Arabien, sondern auch die USA darstellen. Die Unterstellungen bezeichnete Zarif am Freitag als grundlos.

"Die USA sollten sich mit solchen Aussagen nicht mitverantwortlich für Kindermorde und andere unmenschliche Kriegsverbrechen der Saudis in Jemen machen", sagte Zarif. Anstatt dem Iran zu drohen, sollten die Amerikaner die Realitäten sehen und in Jemen nicht wieder die gleichen gravierenden Fehler wie im Irak und in Syrien begehen, sagte Zarif der Nachrichtenagentur ISNA zufolge.

Die Saudis hätten laut Zarif stets alle diplomatische Bemühungen für eine friedliche Lösung im Jemen-Konflikt scheitern lassen. Im Jemen steht der Iran auf der Seite der aufständischen Huthi-Rebellen und hat die militärischen Angriffe der von den Saudis geführten Allianz auf deren Stellungen stets verurteilt. (APA, 26.8.2016)

  • Beschlagnahmte Waffenlieferung, die laut US-Marine aus dem Iran stammt
    foto: apa/afp/navy media content operations

    Beschlagnahmte Waffenlieferung, die laut US-Marine aus dem Iran stammt

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