Al-Kaida-Chef ruft irakische Sunniten zu Guerillakampf auf

25. August 2016, 15:10
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Zawahiri in Videobotschaft: Langer Untergrundkampf gegen Besetzung durch neue Kreuzritter

Bagdad/Damaskus – Angesichts großräumiger Flächenverluste der Islamistenmiliz IS hat Al-Kaida-Chef Ayman al-Zawahiri die irakischen Sunniten zu einem langen Untergrundkampf aufgerufen. Sollte der "Islamische Staat" besiegt werden, dürften die Sunniten des Landes nicht aufgeben, erklärte Zawahiri in einer am Donnerstag verbreiteten Videobotschaft. Vielmehr sollten sie sich "für einen langen Guerillakampf neu organisieren, um ihre Gebiete gegen die Besetzung durch die neuen Kreuzritter" zu verteidigen, erklärte der Al-Kaida-Chef.

Der IS hatte zuletzt mehrere Städte an die Armee der schiitischen irakischen Regierung verloren, die sowohl von den USA als auch vom Iran in ihrem Kampf gegen die Extremisten unterstützt wird. Am Donnerstag vertrieb sie den IS aus der Ölregion Qayyarah unweit der Stadt Mossul, teilte Ministerpräsident Haider al-Abadi mit. Er hat die Rückeroberung von Mossul – der größten noch vom IS im Irak kontrollierten Stadt – noch in diesem Jahr als Ziel ausgegeben. (APA, Reuters, 25.8.2016)

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