Trump erhielt Wahlkampfhilfe von Nigel Farage

Video25. August 2016, 09:03
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Unterstützung aus Großbritannien: Ex-Ukip-Chef sieht Parallelen zu Kampf um Brexit

Washington – Im Rennen um das Weiße Haus hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump Unterstützung des britischen Rechtspopulisten Nigel Farage erhalten. Der frühere Chef der Anti-EU-Partei Ukip trat am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung Trumps in der Stadt Jackson im Bundesstaat Mississippi auf.

"Es gibt Millionen gewöhnliche Amerikaner, die im Stich gelassen wurden, die eine schlechte Zeit hatten und die sich allein gelassen fühlen von der politischen Klasse in Washington", sagte Farage. Viele Volksvertreter in den USA seien "politisch korrekte Mitglieder der liberalen Medienelite".

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Er sehe gute Chancen für Trumps Kampagne, die Parallelen zu seinem Kampf für den EU-Austritt Großbritanniens aufweise. "Ihr könnt die Meinungsforscher und Kommentatoren eines Besseren belehren, und ihr könnt Washington besiegen", sagte Farage den rund 10.000 Zuschauern in Jackson.

"Wenn ich ein US-Bürger wäre, würde ich Hillary Clinton nicht wählen, auch wenn man mich dafür bezahlen würde", sagte er mit Blick auf Trumps demokratische Rivalin. "Ich würde nicht einmal für Hillary Clinton stimmen, wenn sie selbst mich bezahlen würde", fügte er unter dem Gelächter der Zuschauer an.

"Großartige Arbeit geleistet"

Farage, der nach dem historischen Brexit-Referendum als Ukip-Chef zurücktrat, hatte vor einem Monat bereits als geladener Gast am Parteitag der US-Republikaner in Cleveland teilgenommen, bei dem Trump zum Präsidentschaftskandidaten gekürt worden war. Damals distanzierte er sich noch von einigen Forderungen des Immobilienmilliardärs.

Auftritte ausländischer Politiker im US-Wahlkampf sind zwar unüblich, Trump ist jedoch bekannt dafür, sich wenig um politische Konventionen zu scheren. Er dankte Farage für seine Rede und lobte ihn überschwänglich. Der EU-Kritiker habe auf der Bühne "großartige Arbeit geleistet". Trumps Kampagne war zuletzt schwer ins Straucheln geraten. Clinton liegt in Umfragen derzeit deutlich in Führung. (APA, 25.8.2016)

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