Norwegische Ministerpräsidentin in Verhandlungspause auf Pokemon-Jagd

24. August 2016, 16:35
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Solberg frönt auch auf Dienstreise in Bratislava ihrer Spiele-Leidenschaft

Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg hat am Mittwoch zwischen zwei Sitzungen auf ganz besondere Weise abgeschaltet. Die 55-Jährige ließ sich von einem TV-Team begleiten, wie sie in der Altstadt von Bratislava mit ihrem Smartphone auf Pokemon-Jagd ging. Unter Aufsicht ihrer Leibwächter machte sie sich in der Hauptstadt der Slowakei auf die Suche nach den kleinen Monstern.

Dabei erzählte die konservative Politikerin dem Fernsehteam von TV2, dass sie nicht nur auf die Jagd der virtuellen Monster erpicht sei, sondern auch versuche, Eier zu brüten, aus denen dann ganz seltene Pokemons schlüpfen. Dafür muss der Fan der Spiele-App teilweise bis zu zehn Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Candy Crush

In der vergangenen Woche sei sie auf den Geschmack gekommen, als ihre jüngere Schwester ein Pokemon auf der Veranda Solbergs gefunden habe, sagte die 55-Jährige der Zeitung "Aftenposten". Zuvor war die Politikerin schon durch ihre Leidenschaft für das Smartphone-Spiel Candy Crush aufgefallen.

Pokemon Go animiert die Spieler, mit ihrem Smartphone herumzugehen und in der "echten Welt" versteckte Pokemon-Figuren einzufangen. Dabei werden die GPS-Funktion und das Kartenmaterial des Smartphones genutzt. (APA, 24.8. 2016)

  • Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg
    foto: apa

    Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg

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