Fabasoft bei Auftrag für Schweizer Bundeskanzlei abgeblitzt

24. August 2016, 15:47
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Bundesverwaltungsgericht wies Beschwerde zurück – Unternehmen neigt dazu, kein Rechtsmittel einzulegen

Das börsenotierte oberösterreichische Software-Unternehmen Fabasoft ist bei einem Dienstleistungsauftrag für die Schweizer Bundeskanzlei mit einem Volumen von 67 Mio. Franken (61,49 Mio. Euro) innerhalb von 12 bis 14 Jahren abgeblitzt. Eine Beschwerde dagegen, dass der Zuschlag nicht erteilt worden war, wurde nunmehr vom Bundesverwaltungsgericht abgelehnt, teilte Fabasoft am Mittwoch mit.

Rechtemittel?

Das Unternehmen plane nach erster Beratung nicht, ein noch mögliches Rechtsmittel gegen diese Entscheidung beim Bundesgericht einzulegen, so dass damit zu rechnen sei, dass sie rechtskräftig werde, heißt es in einer Stellungnahme. Aber Fabasoft will zum Ende der Rechtsmittelfrist am 23. September noch einen fachkundigen Rat einholen.

Die Softwarefirma geht davon aus, dass für die Schweizer Bundesverwaltung bis einschließlich 2017 signifikante Leistungen aus bestehenden Auftragsverhältnissen weiter erbracht werden können. Man habe dort in den vergangenen Monaten erfreuliches Neugeschäft in Bereichen erlangen können, die nicht von der Ausschreibung betroffen sind. Trotzdem könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Geschäft der 100-Prozent-Tochter Fabasoft Schweiz AG mit der Bundesverwaltung rückläufig werde. (APA, 24.8. 2016)

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