Mittelamerikas Staaten wollen sich gegen Bandenkriminalität stemmen

24. August 2016, 07:07
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Präsidenten verabreden Plan gegen massive Kriminalität

San Salvador – Guatemala, El Salvador und Honduras wollen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität künftig enger zusammenarbeiten. Dafür stellen die drei mittelamerikanischen Länder gemeinsame Sicherheitskräfte auf, wie die Staatschefs am Dienstag nach einem Gipfeltreffen in San Salvador mitteilten.

Zudem sollen die Behörden in Zukunft Geheimdienstinformationen miteinander austauschen, gemeinsame Operationen durchführen und Verdächtige untereinander ausliefern. "Wir Mittelamerikaner müssen dafür kämpfen, dass wieder Frieden und Ruhe in diesen Breiten eintritt. Darauf haben wir als Menschen ein Recht", sagte der honduranische Präsident Juan Orlando Hernandez.

Ein Kampf für eine Menschenrecht

In den als "Nördliches Dreieck" bekannten Ländern sind Drogenhändler, Waffenschmuggler und rivalisierende Verbrecherbanden aktiv.

Der Plan werde ab September umgesetzt, kündigte El Salvadors Präsident Salvador Sánchez Cerén an. An dem Treffen nahmen auch der honduranische Präsident Juan Orlando Hernández und Präsident Jimmy Morales aus Guatemala teil. "Wir kämpfen für die fundamentalsten aller Menschenrechte – das Recht auf Leben, das Recht auf Freiheit und das Recht, die Früchte seiner Arbeit zu genießen", sagte Hernández. (APA, 24.8.2016)

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