Nicht genug für Privatschul-Aufnahmeprüfung gelernt: Japaner tötete seinen Sohn

23. August 2016, 11:16
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48-Jähriger warf Zwölfjährigem mangelnden Lerneifer vor

Tokio – Ein Vater hat in Japan seinen Sohn wegen eines Streits über eine Schulprüfung getötet. Der 48-Jährige habe den zwölf Jahre alten Buben mit einem Küchenmesser erstochen, erklärte die Polizei am Dienstag. Das Kind sei nach dem Angriff am Sonntag schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Es habe so viel Blut verloren, dass es dort gestorben sei.

Angaben des TV-Senders NHK zufolge hatte der Vater seinem Sohn vorgeworfen, sich nicht ausreichend für den Aufnahmetest einer Schule vorbereitet zu haben. Bei der Schule habe es sich um eine der angesehensten Privatschulen in der Präfektur Aichi gehandelt.

Die Mutter des Buben war einem Zeitungsbericht zufolge arbeiten, als sich der Angriff ereignete. Der Vater wurde festgenommen. Bei seinem Verhör soll er ausgesagt haben, er habe seinen Sohn "aus Versehen" erstochen.

Die Plätze in Japans besten Schulen sind hart umkämpft. Der Besuch einer angesehenen Schule gilt als wegweisend für den weiteren Werdegang der Jugendlichen. (APA, 23.8.2016)

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