Niedrigzinsen belasten Vienna Insurance Group

23. August 2016, 08:33
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Jahresziel einer EGT-Verdoppelung auf "bis zu 400 Mio. Euro" aber intakt – Einnahmen stagnierten bis Juni, ohne Einmalerläge jedoch 4,5 Prozent Zuwachs

Wien – Wie schon im ersten Quartal musste der börsennotierte Versicherungskonzern Vienna Insurance Group (VIG) auch im Halbjahr einen Rückgang des Vorsteuerergebnisses und rund ein Fünftel hinnehmen: Es sank im Jahresabstand um 17,5 Prozent auf 201 (244) Millionen Euro. Schon Anfang August hatte die VIG "rund 200 Millionen Euro" avisiert. Die Niedrigzinsen beeinflussten das Finanzergebnis weiterhin negativ.

Das Gesamtjahresziel für das EGT bekräftigte die VIG am Dienstag – man peile eine Verdoppelung des Vorjahresgewinns "auf bis zu 400 Millionen Euro" an und sei mit dem Halbjahresresultat erfolgreich auf Kurs.

Die verrechneten Prämieneinnahmen des Konzerns stagnierten im Halbjahr bei 4,93 (4,91) Milliarden Euro. Bereinigt um das in vielen Märkten bewusst restriktiv gehandhabte Einmalerlags-Geschäft in der Sparte Lebensversicherung hätte das Prämienplus in den ersten sechs Monaten 4,5 Prozent betragen. Die Combined Ratio des Konzerns – Schäden und Kosten bezogen auf die Einnahmen – lag bei 97,9 Prozent (nach Rückversicherung, ohne Veranlagungserträge). Das Finanzergebnis sank um 13,2 Prozent auf 450 (518) Millionen Euro. Die Kapitalanlagen des Konzerns lagen per 30.6. samt liquiden Mitteln bei 32,3 Milliarden Euro (+3,2 Prozent). (red, APA, 23.8.2016)

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    grafik: apa
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