Merkel, Renzi und Hollande für stärkeres Sicherheitssystem

22. August 2016, 19:34
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Kanzlerin fordert engere Kooperation zwischen Geheimdiensten: "Europa muss sicher sein"

Ventotene – Auf der italienischen Insel Ventotene haben Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande eine Stärkung des europäischen Sicherheitssystems gefordert. Die europäische Kooperation im Sicherheitsbereich müsse angesichts der Terrorbedrohung gestärkt werden.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz auf dem Flugzeugträger "Giuseppe Garibaldi" vor der Insel Ventotene bei Neapel drängte Merkel auf eine engere Zusammenarbeit zwischen den europäischen Geheimdiensten und den Polizeibehörden. "Wir müssen mehr für unsere interne und externe Sicherheit unternehmen. Der Schutz der Grenzen muss verstärkt werden", forderte Merkel.

Die drei Staats- und Regierungschefs drängten auch auf stärkere Impulse zur Förderung des Wirtschaftswachstums und zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa. "Wir müssen uns um die Zukunft unserer Jugend kümmern. Wir müssen der Jugend eine Zukunft sichern, damit sie die EU-Vision in die Welt bringen können", meinte Merkel.

Auch über die Zukunft Europas nach dem Brexit-Referendum diskutierten Renzi, Merkel und Hollande. "Europa kann die Lösung für die Probleme unserer Zeit sein. Im Gegensatz zu den Populisten denken wir nicht, dass die EU die Ursache jedes Übels ist. Europa ist die größte Chance, die unsere Jugend hat. Wir lassen uns von den Problemen unserer Zeit nicht entmutigen", so Renzi. (APA, 22.8.2018)

  • Francois Hollande, Angela Merkel und Matteo Renzi beim Treffen auf dem Flugzeugträger "Giuseppe Garibaldi".
    foto: reuters/remo casilli

    Francois Hollande, Angela Merkel und Matteo Renzi beim Treffen auf dem Flugzeugträger "Giuseppe Garibaldi".

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