Eliud Kipchoge lief in 2:08:44 Stunden allen davon

    21. August 2016, 17:54
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    Kenianer über 42,195 Kilometer mehr als eine Minute schneller als der zweitplatzierte Äthiopier Lilesa. Bronze an US-Amerikaner Rupp

    Rio de Janeiro/Rio/Maracana – Der Kenianer Eliud Kipchoge hat am Sonntag zum Abschluss der Leichtathletikbewerbe bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro den Marathon über 42,195 Kilometer gewonnen. Der 31-Jährige setzte sich in 2:08:44 Stunden vor dem Äthiopier Feyisa Lilesa (2:09:54) und dem US-Amerikaner Galen Rupp (2:10:05) durch.

    Kipchoge untermauerte seine starke Form, er hatte im April beim traditionsreichen London-Marathon den Weltrekord von 2:02:57 Stunden nur um acht Sekunden verpasst. Österreicher war im Marathon nicht vertreten.

    Er sei an den Start gegangen, um die Olympischen Spiele zu gewinnen, sagte Eliud Kipchoge. "Es ist ein Meisterschaftsrennen, und es war ein bisschen langsam, also habe ich beschlossen, voranzugehen. Ich bin wegen Gold hierhergekommen", sagte der Kenianer. Für Kenias Marathonläufer war es der zweite Olympiasieg nach Samuel Wanjiru 2008 in Peking.

    Meilenstein

    Das Frauenrennen vor einer Woche hatte Kipchoges Landsfrau Jemima Jelagat Sumgong gewonnen. "Das ist wunderbar für uns, die Kenianer werden sehr glücklich sein. Geschichte wurde geschrieben, es ist das erste Mal, dass eine Frau und ein Mann (aus einem Land bei den gleichen Spielen/Anm.) gewonnen haben. Es ist der beste Moment meines Lebens", jubelte Kipchoge nach dem Regenrennen.

    Der frühere 5.000-m-Läufer hat sieben von acht Marathons gewonnen, an denen er teilgenommen hat. (APA, 21.8.2016)

    Leichtathletik – Männer, Marathon:

    1. Eliud Kipchoge (KEN) 2:08,44 Std.
    2. Feyisa Lilesa (ETH) 2:09,54
    3. Galen Rupp (USA) 2:10,05
    4. Ghirmay Ghebreslassie (ERI) 2:11,04
    5. Felix Simbu (TAN) 2:11,15
    6. Jared Ward (USA) 2:11,30
    7. Tadesse Abraham (SUI) 2:11,42
    8. Solomon Mutai (UGA) 2:11,49

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      Eliud Kipchoge lässt sich herzen.

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      Der Kenianer war nach London auch in Rio schnellster über die Marathondistanz.

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