Monsun in Indien: Binnen drei Tagen mehr als 30 Tote

21. August 2016, 12:28
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Mehrere Dörfer überschwemmt

Neu-Delhi – Schweren Monsun-Regenfällen und Überschwemmungen sind in Indien binnen drei Tagen mehr als 30 Menschen zum Opfer gefallen. Mindestens 18 Menschen starben im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh, als Wassermassen ihre Häuser zum Einsturz brachten oder Hochwasser führende Flüsse die Menschen mitrissen, wie lokale Behörden am Wochenende mitteilten.

Am Schlimmsten traf es die Bezirke Satna und Rewa, wo mehrere Dörfer komplett überschwemmt und deren Bewohner in Notlagern untergebracht wurden. In den nordindischen Bundesstaaten Rajasthan und Uttarakhand starben nach Angaben des Staatssenders Doordarshan 13 Menschen in einstürzenden Häusern. Dem Bericht zufolge unterstützten die Armee und die Luftwaffe die Rettungsmaßnahmen und versorgten Menschen aus der Luft mit Essen und Wasser.

Auch für die kommenden Tage warnt die indische Wetterbehörde vor heftigem Regen im Zentrum und Norden des Subkontinents. Während des diesjährigen Monsuns, der zwischen Juni und September Saison hat, sind nach offiziellen Angaben mindestens 150 Menschen gestorben. (APA, 21.8.2016)

  • Kinder spielen an überfluteten Strommasten in Allahabad im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh.

    Kinder spielen an überfluteten Strommasten in Allahabad im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh.

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