Papst Franziskus empfängt Präsident Hollande zu Privataudienz

17. August 2016, 20:53
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Nach der Ermordung eines Priesters in Frankreich

Vatikanstadt – Papst Franziskus hat nach der Ermordung eines Priesters in Frankreich Präsident Francois Hollande zu einer Privataudienz empfangen. Die Tat Ende Juli habe alle Katholiken in Frankreich schwer getroffen, sagte Hollande am Rande des Gesprächs mit dem Pontifex, das laut Nachrichtenagentur Ansa etwa 40 Minuten dauerte.

Alle Franzosen haben große Anteilnahme gezeigt und das Wirken des Papstes gewürdigt, sagte Hollande. Der Staat müsse die Freiheit der Gläubigen ebenso schützen wie die jener, die nicht glauben. Die Botschaft des Säkularismus sei nicht eine, die teile, sondern die vereine.

Hollande wurde von Innenminister Bernard Cazeneuve und dem neuen französischen Vatikanbotschafter Philippe Zeller begleitet. Vor der Audienz hatte er in der Kirche San Luigi dei Francesi im Zentrum Roms der Opfer des Terrorismus gedacht.

Terroristen hatten Ende Juli während der Morgenmesse in einer Kirche nahe Rouen Geiseln genommen und den Priester getötet. Sie wurden von der Polizei erschossen. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) reklamierte die Tat für sich. (APA, 17.8.2016)

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    foto: osservatore romano/handout via reuters
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