Festnahmen in Sambia nach Ausschreitungen bei Protesten

16. August 2016, 17:59
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Demonstranten setzten Gebäude in Brand

Lusaka – Bei Protesten gegen die umstrittene Wiederwahl des sambischen Präsidenten Edgar Lungu hat die Polizei über 150 Menschen festgenommen. Die Demonstranten blockierten im Süden des Landes Straßen, warfen mit Steinen und setzten fünf Gebäude in Brand, wie Polizeisprecher Rae Hamoonga am Dienstag erklärte.

Die Proteste flammten am Montag nach der Verkündung von Lungus knappem Wahlsieg auf. Sie konzentrierten sich auf die Stadt Mazabuka und deren Umland, Hochburgen der Opposition. Lungu gewann dem offiziellen Ergebnis zufolge mit knapper Mehrheit. Die von Hakainde Hichilema geführte Opposition hingegen sprach von Wahlbetrug. (APA, 16.8.2016)

  • Anhänger des amtierenden Präsidenten Edgar Lungu in der Hauptstadt Lusaka. Der Urnengang blieb großteils friedlich, bei Demonstrationen für die Opposition, die der Regierung Betrug vorwirft, gab es allerdings auch Ausschreitungen. Die Polizei nahm Dutzende Demonstranten fest.
    foto: reuters

    Anhänger des amtierenden Präsidenten Edgar Lungu in der Hauptstadt Lusaka. Der Urnengang blieb großteils friedlich, bei Demonstrationen für die Opposition, die der Regierung Betrug vorwirft, gab es allerdings auch Ausschreitungen. Die Polizei nahm Dutzende Demonstranten fest.

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