Diese Souvenirs lässt man besser vor Ort

Ansichtssache31. August 2016, 05:30
11 Postings

Von Reisen nimmt man im Idealfall nicht nur neue Eindrücke mit – sondern im schlechtesten Fall auch verbotene Souvenirs. Die für Österreich gültige EU-Artenschutzverordnung und das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES, an dem insgesamt 182 Ländern teilnehmen, regelt den nachhaltigen Handel von rund 30.000 Pflanzenarten und 5.600 Tierarten. Wer entsprechende Souvenirs in die EU einführen möchte, sollte sich vorher genau informieren, da ein illegales Souvenir, oder eines ohne die nötigen Papiere beim Zoll nicht nur beschlagnahmt wird, sondern auch viel Bußgeld kosten kann.

Für lebende Tiere und Pflanzen sowie für Produkte aus besonders streng geschützten Arten sind eine Ausfuhrgenehmigung der CITES-Behörde im Herkunftsland und eine Einfuhrgenehmigung des österreichischen Umwelt-Ministeriums (BMLFUW) notwendig. Ohne Genehmigung drohen Geldstrafen von bis zu 40.000 Euro oder teilweise sogar Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren. Damit man nicht aus Unwissenheit zum Schmuggler wird, hier ein kurzer Auszug aus den Bestimmungen.

foto: dpa-zentralbild/wolfgang thieme
Bild 1 von 10

Europa

Wenn die Einfuhr von Souvenirs in die EU oder der Kauf solcher in der EU im Einklang mit den Bestimmungen von CITES stehen, ist innerhalb meist keine Genehmigung mehr nötig. Will man jedoch ganz besonders geschützte Arten – wie das etwa bei einigen Orchideen der Fall ist – mit nach Hause nehmen, braucht man eine Bescheinigung.

Share if you care.