Apple will in China trotz Problemen mehr investieren

16. August 2016, 15:14
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Volksrepublik erhält Forschungs- und Entwicklungszentrum

Der US-Technologiekonzern Apple will seine Investitionen in dem wichtigen, jedoch zusehends schwierigen Markt China erhöhen. Die US-Amerikaner planen, ihr erstes Forschungs- und Entwicklungszentrum in der Volksrepublik zu errichten, wie Apple-Chef Tim Cook am Dienstag bekanntgab. Das Zentrum solle bis zum Jahresende gebaut werden, sagte Cook Chinas Vize-Ministerpräsident Zhang Gaoli.

In China – bisher einer der Wachstumstreiber des US-Konzerns – bekam Apple zuletzt die Konjunkturabkühlung und die erstarkte Billigkonkurrenz einheimischer Anbieter wie Xiaomi, Lenovo und Huawei zu spüren. Das Geschäft in der Volksrepublik schrumpfte in den drei Monaten von April bis Juni um ein Drittel, nachdem es im Vorjahreszeitraum noch ein Plus von 112 Prozent gegeben hatte.

Kürzlich erst steckte Apple eine Milliarde Dollar in den chinesischen Mitfahrdienst Didi Chuxing. Auch andere US-Technologiefirmen wie der Softwareriese Microsoft und der Chipkonzern Qualcomm hatten trotz Schwierigkeiten in China Investitionen in der Volksrepublik zugesagt. (APA, 16.8.2016)

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