ÖVP-Senioren drängen: "Zuverdienstgrenzen müssen weg"

16. August 2016, 10:05
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Seniorenbundchefin Korosec fordert mehr Tempo bei Umsetzung von Pensionsbeschlüssen

Wien – Die ÖVP-Senioren werfen Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) beim Pensionsthema Säumigkeit vor. Für die bereits im Februar in Grundzügen vereinbarten Reformen, die noch im Herbst vom Parlament beschlossen werden sollen, lägen noch immer keine Gesetzesentwürfe vor, beklagte die Vorsitzendes des Seniorenbundes, Ingrid Korosec, am Dienstag.

"Wir warnen hier ausdrücklich vor großen Husch-Pfusch-Fallen." Die Zuverdienstgrenzen für Pensionisten müssten 2endlich weg". Korosec: "Es muss einen Bonus für freiwilliges längeres Arbeiten geben – und zwar einen, der den Namen auch verdient." Und wie vereinbart müsse auch die Ausgleichszulage für all jene, die 30 Versicherungsjahre vorweisen können, auf 1.000 Euro brutto monatlich erhöht werden. "Wir lassen uns nicht auf den St. Nimmerleinstag vertrösten", betonte Korosec. (red, 16.8.2016)

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