Brände in Nordkalifornien trieben Bewohner aus ihren Häusern

15. August 2016, 20:59
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Fast 9.000 Feuerwehrleute im Einsatz

San Francisco – Busch- und Waldbrände im Norden des US-Staates Kalifornien haben mehrere Tausend Menschen aus ihren Häusern getrieben. Nach Mitteilung der Feuerwehr vom Montagabend (Ortszeit) zerstörte ein Feuer im ländlichen Bezirk Lake County, nördlich von San Francisco, 175 Gebäude. Mehr als 1.600 Feuerwehrleute kämpften allein in dieser Region gegen die Flammen an.

Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, hat in zwei Gebieten den Notstand ausgerufen. Auf diese Weise sollen rasch Hilfsmittel und Gelder für die Brandbekämpfung mobilisiert werden.

9.000 Feuerwehrleute im Einsatz

Seit Wochen sind Löschteams in dem dürregeplagten Westküstenstaat im Einsatz. Auf Twitter teilte der Sprecher der zuständigen Behörde am Montag mit, dass derzeit fast 9.000 Feuerwehrleute gegen acht größere Brände ankämpfen.

In der kleinen Gemeinde Lower Lake, nördlich des bekannten Weinbaugebiets Napa Valley, brannten zahlreiche Geschäfte und Wohnhäuser ab, wie der "San Francisco Chronicle" berichtete. Im vorigen Jahr hatte das sogenannte "Valley Fire" in der Nähe mehr als 1.300 Gebäude zerstört. Vier Menschen kamen damals ums Leben.

Das "Sand Fire" im hügeligen Hinterland um Santa Clarita, nördlich von Los Angeles, hatte im Juli eine Fläche von mehr als 15.000 Hektar Land verkohlt. Auch in Big Sur an der Pazifikküste zwischen Los Angeles und San Francisco brannten Häuser und Wälder ab. (APA, 15.8.2016)

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