Megaupload-Gründer Kim DotCom will seine Millionen zurück

14. August 2016, 13:13
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US-Gericht hatte das Geld eingefroren, weil DotCom als "Flüchtiger" in Neuseeland verharre

Er gilt als einer der größten "Feinde" Hollywoods: Der in Deutschland geborene IT-Unternehmer Kim Dotcom hat mit Megaupload einen der größten Services zum Bereitstellen von Inhalten gegründet. Nutzer boten dort auch eine Vielzahl von urheberrechtlich geschütztem Material an, was eben die Feindschaft von Film- und Musikverlegern begründet. US-Behörden wollen Dotcom vor Gericht bringen, er kämpft in Neuseeland gegen eine Auslieferung.

Vermögen eingefriert

Jetzt hat ein US-Gericht geurteilt, dass US-Behörden das Vermögen Dotcoms beschlagen können. Megaupload soll insgesamt über 175 Millionen Dollar eingebracht haben; die Film- und Musikbranche rechnet mit ungefähr dem Dreifachen an entgangenen Einkünften. Dotcom kämpft nun mit allen Mitteln gegen das Einfrieren seines Vermögens. "Die Entscheidung des US-Gerichts beschneidet Kim Dotcoms Rechte, obwohl er nur die gesetzliche Möglichkeit nutzt, eine Auslieferung aus Neuseeland zu bekämpfen", so Dotcoms Anwalt zum Guardian. (red, 14.8.2016)

  • Kim Dotcom kämpft für sein Geld – und gegen die Auslieferung in die USA
    foto: reuters/stringer

    Kim Dotcom kämpft für sein Geld – und gegen die Auslieferung in die USA

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