Fink: "Es passt vorne und hinten nicht"

13. August 2016, 21:28
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Sturm – Austria (3:1):

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Es war ein sehr gutes Spiel von meiner Mannschaft. Es war eine sehr gute Stimmung von Anfang. Wir wollten kompakt stehen, im Umschaltspiel waren wir perfekt heute. Aufgrund der Chancen haben wir nicht unverdient gewonnen. Deni (Alar, Doppeltorschütze; Anm.) hat eine unwahrscheinlich gute Antizipation. Er braucht nicht viele Torchancen, um Tore zu erzielen. Wir benötigen immer noch Zeit. Es gibt immer auch Phasen wo ich nicht ganz zufrieden bin. Am Schluss, du führst 3:0, da waren wir zu passiv. Das darf nicht passieren."

Thorsten Fink (Austria-Trainer): "Sicherlich ist das frustrierend. Wir hatten eine Woche Zeit uns vorzubereiten, das hat man heute nicht gesehen. Viele Spieler sind meiner Meinung nach außer Form, vielleicht sind zwei oder drei in Normalform. Das beginnt beim Spielaufbau. Die Defensivarbeit bei Kontern ist nicht gut. Es passt zur Zeit vorne und hinten nicht. Wir müssen uns schnell aufrichten, die Saison geht noch lang, wir müssen viel verbessern, haben viel zu tun."

  • Altach – St. Pölten (3:1):

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Wir haben heute sehr viel investiert von der ersten Minute an. Dann ist das Spiel von der Torfolge her sehr günstig für uns verlaufen. Aber in der letzten halben Stunde haben wir unserem körperlichen Einsatz Tribut gezollt. Ich hätte mir gewünscht, wenn wir nach dem 3:0 ein wenig souveräner aufgetreten wären."

Karl Daxbacher (St. Pölten-Trainer): "Vom Ergebnis her ist es eine klare Niederlage, die ich im Spiel so nicht gesehen habe. Denn der Spielverlauf war sehr ungünstig für uns. Nach dem 0:3 musste ich befürchten, dass wir untergehen und deshalb bin ich sehr froh, dass wir daraus noch das Beste gemacht haben. Heute hat man gesehen, dass wir doch noch einige Dinge zu verbessern haben, vor allem in den Zweikämpfen müssen wir mehr investieren. Da war Altach einfach viel aggressiver."

Andreas Dober (St. Pölten-Verteidiger bei Sky): "Jetzt fahren wir wieder zehn Stunden ohne Punkte im Bus nach Hause, da würde ich mich am liebsten anspeiben."

  • Mattersburg – WAC (3:1) via Sky Austria:

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Wenn man das Ergebnis und die Leistung sieht, ist alles aufgegangen. Wir hätten das Spiel aber auch noch früher entscheiden können. Wir werden heute wohl alle ruhiger schlafen. Es war wichtig, dass wir weiter an uns geglaubt haben."

Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): "Die erste Hälfte war eine Katastrophe, wir sind aber auch sehr unglücklich hineingestartet. Wir waren zu passiv. Wir haben in der Pause reagiert, es war dann besser. Aber letztendlich war es ein Tag, wo sehr wenig zusammengepasst hat. Mattersburg war viel gefährlicher und hat verdient gewonnen."

  • Ried – Salzburg (0:2):

Christian Benbennek (Trainer Ried): "Es war die stärkste Partie von Salzburg in der Liga in dieser Saison. Wir haben zu passiv begonnen, sind nicht in das Pressing und Umschalten gekommen wie wir wollten. Ein Punkt wäre glücklich gewesen, aber mit etwas Fortune hätten wir das 1:1 erzwingen können. Die Mannschaft hat großen Ehrgeiz und großen Willen. Aber wir müssen uns Schritt für Schritt weiterentwickeln."

Oscar Garcia (Trainer Salzburg): "Meine Mannschaft hat in der ersten Hälfte die beste Spielhälfte dieser Saison gespielt. Das einzig schlechte war, dass wir kein Tor geschossen haben. In der zweiten Hälfte haben wir ein wenig die Kontrolle verloren. Im Fußball ist es so, wenn du nicht das zweite Tor machst, hast du keine Ruhe."

Valon Berisha (Torschütze Salzburg): "Wir waren in der ersten Hälfte richtig gut, aber tun uns schwer, die Tore zu machen. Wenn wir drei Tore machen, ist das Spiel vorbei. So müssen wir 90 Minuten lang kämpfen."

  • Rapid – Admira (4:0):

Mike Büskens (Rapid-Trainer): "Wir haben große Dominanz gezeigt, in der Verteidigung und in der Offensive. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hätten noch früher das erste Tor machen können. Wir haben sehr ordentlich gespielt. Schaub ist seit Trainingsbeginn sehr fokussiert, arbeitet gut nach hinten und setzt andere Spieler gut ein. Er ist auf einem richtig guten Weg.

Oliver Lederer (Altach-Trainer): "In der ersten Hälfte haben wir uns von Rapid und der Kulisse beeindrucken lassen. Nach der Pause haben wir gut begonnen, hatten zwei Chancen, aber nach dem Ausschluss war dann alles vorbei. Wir werden diese Niederlage nicht dramatisieren und die Nerven verlieren, sondern Ruhe bewahren. Jetzt kommen Gegner auf Augenhöhe

Christoph Schößwendter (Rapid-Verteidiger): "Das war eine eindrucksvolle Vorstellung von uns. Der Sieg war in dieser Höhe mehr als verdient, die Admira war sogar noch gut bedient."

Louis Schaub (Rapid-Doppeltorschütze): "Ich habe gezeigt, dass ich unbedingt Tore machen wollte. Auch wenn wir noch mehr Chancen hatten, können wir mit dem 4:0 zufrieden sein. Das gibt uns entsprechend Auftrieb und war auch im Hinblick auf das Europacup-Spiel am Donnerstag wichtig."

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