Pokémon Go: Aktion scharf gegen Cheater

13. August 2016, 16:34
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Niantic Labs sperrt Nutzer nun aus, die auf Bots und GPS-Spoofer zurückgreifen

Nachdem Pokémon-Go-Entwickler Niantic Labs ein härteres Vorgehen gegen Dritt-Karten wie PokeVision angekündigt und durchgezogen hatte, nimmt der Hersteller nun auch Cheater ins Visier. Spieler, die Bots verwendeten, sollen über Nacht gesperrt worden sein. So ist für diese kein Login mehr möglich, es wird allerdings ein Screen angezeigt, der bei Server-Ausfällen zu sehen war.

Auch Bot-Hersteller im Visier von Niantic Labs

Neben den schummelnden Spielern wurden auch die Bot-Hersteller abgestraft. Sie sollen von Niantic Labs Unterlassungserklärungen erhalten haben. Laut Futurezone.at haben die Entwickler vom beliebten NecroBot, HaxtonBot und PokeMobBot ihre Arbeit mittlerweile eingestellt. Mit den Bots war es möglich schnell hohe Levels zu erreichen und bessere Pokémon zu fangen.

foto: screenshot/webstandard
Mit diesem Screen werden gebannte Spieler begrüßt.

GPS-Spoofer ebenso ausgesperrt

Vereinzelte Spieler, die mittels GPS-Spoofer ihren Aufenthaltsort gefälscht haben, sollen ebenso gebannt worden sein. Vor dem härteren Durchgreifen gegen Schummler waren "Soft Bans" die Regel, bei dem Cheatern etwaige Funktionen für eine gewisse Zeitspanne verwehrt wurden. Dies soll von 15 Minuten bis zu mehreren Stunden gereicht haben – komplette Bans gab es aber nicht.

Möglichkeit auf Einspruch

Es ist allerdings nicht allzu überraschend, dass Niantic Labs nun härter durchgreift. Beim hauseigenen Spiel Ingress ging der Entwickler ebenso hart vor. Sollte man übrigens zu Unrecht gesperrt worden sein, kann online jederzeit Einspruch eingelegt werden. (dk, 13.08.2016)

  • Pokémon Go auch Thema bei den Olympischen Spielen in Rio.
    foto: reuters/bianchi

    Pokémon Go auch Thema bei den Olympischen Spielen in Rio.

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