Wales: Wenn eine Mine zum Spielplatz wird

18. August 2016, 14:57
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In Wales kann man jetzt auf noch mehr unterirdischen Trampolinen herumhupfen

Im Wales der Vergangenheit spielte sich bei vielen das Leben unter der Erde ab. In zahlreichen Minen wurde Gold, Kupfer, Kohle und verschiedene Gesteinsarten abgebaut. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Untergrund des Landes ein wenig einem Schweizer Käse ähnelt. Aus diesen ungenutzten Hohlräumen werden bis heute zahlreiche unterirdische Attraktionen geschaffen – eine davon ist das Trampolin-System Bounce Below von Zip World.

Nach einem Jahr der Neuplanung und Renovierung können Adrenalin-Junkies nun wieder in einer ehemaligen viktorianischen Schiefer-Mine in Blaenau Ffestiniog, North Wales, herumhupfen. Sie haben dort die Möglichkeit, in unterschiedlichen Höhen bis zu 55 Meter über dem Boden auf verschiedenen Trampolinen zu springen, über Rutschen und Tunnel gelangt man von einem zum anderen.

Viel Seil verarbeitet

Bei der Generalüberholung der Anlage wurde laut Zip World so viel Seil verwendet, dass man damit die Strecke von London nach Brighton und retour überbrücken könnte. Der Umbau bescherte Besuchern neben vier neuen Rutschen, die einer Höhe von zwei Doppeldeckerbussen gleichkommen, und sechs neuen Hupf-Plätzen eine zusätzliche Fläche von 400 Quadratmetern, die mit einer Lichtshow in Szene gesetzt wird.

Für 25 Pfund (rund 29 Euro) können Kinder ab sieben Jahren in teilnehmender Begleitung und Kinder ab dreizehn Jahren mit beobachtender Begleitung, für die es ein "Spectator-Ticket" um 5 Pfund gibt, eine Stunde lang durch das verwinkelte Trampolin- und Höhlen-Netzwerk springen. (ape, 18.8.2016)

zip world uk
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    foto: zip world ltd/ bounce below
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