Post legt beim operativen Ergebnis zu, Nettogewinn sinkt

11. August 2016, 07:59
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Ausblick stabil – Umsatz gab wegen Trans-o-Flex-Verkaufs deutlich nach

Wien – Die teilstaatliche Österreichische Post hat im 1. Halbjahr 2016 beim operativen Ergebnis zulegen können, aufgrund der Konsolidierung der deutschen Trans-o-Flex geriet der Umsatz aber deutlich ins Minus. Am Ausblick hielt das Unternehmen fest. Das Betriebsergebnis (Ebit) legte um 2,2 Prozent auf 98,6 Millionen Euro zu, der Nettogewinn sank um 4,7 Prozent auf 73,8 Millionen Euro. Der Umsatz gab um 8,8 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro nach.

Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 1,6 auf 107,7 Millionen Euro. Der Personalaufwand belief sich auf 545,3 Millionen Euro und verringerte sich damit um 1,2 Prozent. Zum Streit mit dem türkischen Paketzusteller Aras, bei dem die Post ihren Anteil von 25 auf 75 Prozent erhöhen will, hieß es am Donnerstag ad hoc: "Es gibt jedoch Auffassungsunterschiede hinsichtlich der Umsetzung des Optionsvertrages sowie der Bewertung der Anteile mit dem derzeitigen Mehrheitseigentümer, sodass die Österreichische Post bis auf Weiteres den 25-Prozent-Anteil so wie bisher at equity bilanzieren wird."

Zum Ausblick teilte das Unternehmen mit: "Die aktuellen Trends und die gute Performance im zweiten Quartal 2016 veranlassen die Österreichische Post, ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2016 unverändert beizubehalten. Damit peilt sie auf Basis des aktuellen Geschäftsportfolios für das Gesamtjahr 2016 weiterhin einen Umsatz von 2,0 Milliarden Euro an, nachdem die deutsche Tochtergesellschaft Trans-o-Flex per 8. April 2016 veräußert und entkonsolidiert wurde. (APA, 11.8.2016)

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    foto: reuters/heinz-peter bader
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