Sternschnuppenstrom: Durchwachsene Prognose für die kommende Nacht

11. August 2016, 16:54
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Himmelschauspiel erreicht in Nächten auf 12. und 13. August seinen Höhepunkt

Wien – In der vergangenen Nacht standen die Chancen gut, dass Himmelsgucker den alljährlichen Sternschnuppenstrom der Perseiden in seiner ganzen Pracht genießen konnten. Abgesehen von vereinzelten Wolkenfeldern blieb der Nachthimmel über Österreich großteils klar.

Ihr Maximum erreichten die Perseiden in der Nacht auf Freitag zwischen 22 Uhr und Mitternacht. Allerdings ist auch in der kommenden Nacht mit einigen Sichtungen zu rechnen – sofern das Wetter mitspielt, was nicht überall der Fall sein dürfte: Von Vorarlberg und Tirol her lockert es zwar immer mehr auf und auch im Süden ziehen die Wolken im Laufe der Nacht ab. Doch im Norden und Osten dürfte die Wolkendecke weiter bestehen bleiben.

Störender Mond

Einen gewissen Störfaktor stellt der Mond dar. Nach seinem Untergang gegen ein Uhr steigt die Rate der sichtbaren Sternschnuppen aber deutlich, bis es in der Morgendämmerung wieder zu hell für die Beobachtung wird. Zur Beobachtung von Meteorschauern braucht man keine optischen Hilfsmittel wie Ferngläser oder gar Fernrohre: Am besten geht es mit dem freien Auge, raten die Astronomen.

Im Laufe des Freitags zieht dann mit einer Warm- auch eine Wolkenfront über Österreich hinweg. Wer also in der Nacht auf Samstag beobachten möchte, hat am ehesten im Westen gute Karten auf freie Sicht. In Ober- und Niederösterreich, Wien, dem Burgenland sowie der östlichen Steiermark dürften Reste der Wolkenfront die Sicht beeinträchtigen.

Der Verein Kuffner-Sternwarte organisiert von 11. bis 14. August um 22 Uhr beginnende "Sternenspaziergänge" in Großmugl in Niederösterreich. (APA, red, 12.8.2016)

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    foto: reuters/apa/epa/julian stratenschulte/red
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