#myfirst7jobs: Vom Tellerwäscher zum Astronauten

12. August 2016, 05:30
53 Postings

Unter dem Hashtag #myfirst7jobs werden auf Twitter die ersten Berufserfahrungen aufgelistet. Ein kleines Best-Of

Bei so manchem Hashtag-Trend fragt man sich ja, wie das eigentlich alles begann. Die vielseitigen und verrückten Lebensläufe, die man seit letztem Wochenende unter #myfirstsevenjobs nachlesen kann, startete die Sängerin Marion Call. Sie war auf der Suche nach Inspiration für einen neuen Song. Material hat sie nun mehr als genug.

Natürlich sind es vor allem Prominente, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Was sie wohl gemacht haben, bevor sie bekannt wurden? Ob auch Superstars mal als Babysitter begonnen haben?

Klingt ja ein bisschen nach American Dream. Und tatsächlich liest man in einigen Tweets von solchen Aufstiegen. Zum Beispiel beim ehemaligen US-Astronauten Buzz Aldrin. Aldrin war im Rahmen der Apollo-11-Mission der zweite Mensch am Mond. Angefangen hat der 86-Jährige als Tellerwäscher:

Sehr nach American Dream hört sich auch die Geschichte von Harland D. Sanders an, dem Gründer Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken:

In Österreich lebt der amerikanische Traum ebenfalls weiter,...

Was die kurzen Tweets so fesselnd mache, schreibt das US-Magazin The Atlantic, sei die Tatsache, dass Karriere eben mehr eine Reise sei und nur selten dem "Do-what-you-love"-Mantra entspreche. Das zeigen auch die ersten sieben Jobs von US-Talkmaster Stephen Colbert:

Einige Nutzer verwendeten den Hashtag, um auf prekäre Arbeit oder fehlende Jobs aufmerksam zu machen:

Natürlich teilte auch die österreichische Twitteria ihre ersten Arbeitserfahrungen, etwa Schriftstellerin Stefanie Sargnagel oder die Grüne Nationalratsabgeordnete Sigrid Maurer:

Scrollt man durch die vielen Tweets, wird deutlich, dass die meisten Mini-Lebensläufe vor allem eines sind: vielseitig. Natürlich gilt auch das nicht für jeden:

(lhag, 12.8.2016)

Share if you care.