Angehörige von Bengasi-Opfern verklagen Hillary Clinton

9. August 2016, 10:32
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Der Angriff wird in Zusammenhang mit E-Mail-Affäre der Ex-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin gebracht

Washington – Angehörige zweier Todesopfer eines Angriffs auf das US-Konsulat in Bengasi in Libyen im Jahr 2012 verklagen nach Medienberichten die demokratische Präsidentschaftskandidatin und damalige Außenministerin Hillary Clinton.

Die Mutter eines damals getöteten Amerikaners und der Vater eines zweiten US-Bürgers reichten am Montag an einem Bundesgericht gemeinsam Klage wegen widerrechtlicher Tötung und Verleumdung gegen Clinton ein, wie US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichteten. Patricia Smith und Charles Woods werfen Clinton demnach unter anderem vor, die Nutzung eines privaten Servers für zum Teil vertrauliche Dienst-E-Mails durch die damalige Außenministerin habe die Terrorattacke direkt verursacht.

US-Botschafter kam ums Leben

Republikaner versuchen seit Jahren, die Demokratin persönlich für den Angriff in Bengasi verantwortlich zu machen. Dabei waren vier Amerikaner gestorben, darunter der Botschafter Chris Stevens. Allerdings ergab keine einzige der vielen Untersuchungen und Kongressanhörungen dafür einen Anhaltspunkt.

Beim Nominierungsparteitag der Republikanischen Partei im Juli sagte Smith in einer Rede, sie gebe Clinton persönlich die Schuld für den Tod ihres Sohnes. Die Kandidatin gehöre dafür ins Gefängnis. Auch wegen der E-Mail-Affäre machen Clinton die Republikaner immer wieder schwere Vorwürfe. (APA, 9.8.2016)

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