Auffällige Flecken auf der Sportlerhaut

8. August 2016, 20:10
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US-Sportler wie Schwimmer Michael Phelps oder Turner Alexander Naddour setzen auf eine Methode aus der Alternativmedizin

Bestimmt ist es manchen akribischen Beobachtern schon aufgefallen, einige Olympioniken bestreiten ihre Wettkämpfe bei den Spielen in Rio mit kreisrunden Flecken auf der Haut. Dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit sondern um die Folge einer bewusst angewandten Methode, die als "Schröpfen" bekannt ist.

Die aus der Alternativmedizin bekannte Technik wird im Allgemeinen zur Behandlung von Schmerzen angewendet. Dabei werden Schröpfgläser auf die Haut gesetzt, durch Erhitzen oder Absaugen der Luft in den Behältnissen wird ein Unterdruck erzeugt, der für eine verbesserte Durchblutung sorgt und somit den Abtransport abgelagerter Stoffe unterstützt und beschleunigt. Dadurch kann nicht nur Muskelkater vermieden, vermindert oder rascher beseitigt sondern vermutlich auch eine Leistungssteigerung erzielt werden.

Diese Methode wenden nun auch vor allem US-amerikanische Sportler wie Michael Phelps oder Turner Alexander Naddour an, um ihre geschundenen Körper fit zu halten oder schneller wieder in Topform zu bringen. (honz, 8.8.2016)

  • Geschröpft: Michael Phelps.
    foto: reuters/michael dalder

    Geschröpft: Michael Phelps.

  • Alexander Naddour mit Schröpfmal am Oberarm.
    foto: reuters/dylan martinez

    Alexander Naddour mit Schröpfmal am Oberarm.

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