Extremhindernislauf: Über Umwege an Grenzen gehen

Video9. August 2016, 18:00
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Extremhindernisläufe kombinieren den klassischen Marathon mit Hindernissen, die es zu überwinden gilt. Verkleidung und Spaß stehen dabei im Vordergrund

In der Serie "Bewegungstrend" widmet sich DER STANDARD in Videos nicht alltäglichen Sportarten jenseits des Mainstreams. Teil 13 beschäftigt sich mit dem Extremhindernislauf.

derstandard.at

Das Prinzip ist einfach: Eine beliebig lange Laufstrecke wird durch verschiedenste Hindernisse zu einer besonderen Herausforderung für die Teilnehmenden. Gerüste, Mauern, Reifenbarrikaden, Strohballen sowie Flüsse oder auch Container voller Wasser müssen überwunden werden. Ein Übermaß an Schlamm lässt niemanden sauber im Ziel ankommen.

Antreten kann man beim Lauf als Einzelkämpfer oder auch im Team. Es geht dabei nicht nur um Ausdauer und Kondition, sondern auch um Geschicklichkeit.

Der diesjährige StrongmanRun fand im Juli in der Flachau statt. In 1.000 Meter Seehöhe meistern die Teilnehmenden eine Strecke von rund 20 Kilometer und 30 Hindernisse. Dieses Jahr gab es auch eine verkürzte Variante.

Neben jeder Menge Adrenalin verspricht das ganze Event auch viel Spaß, sowohl für die Läufer als auch für die Zuseher: Denn viele der Teilnehmenden nehmen die Chance wahr und verkleiden sich. Prämiert werden neben den schnellsten Läufern auch jene mit den ausgefallensten Kostümen. (Raphaela Lukas, 8.8.2016)

Extremhindernisläufe sind mittlerweile weltweit verbreitet. In Österreich gibt es beispielsweise jährlich den StrongmanRun, den Wildsau Dirtrun, den Celtic Warrior Run, den X-Cross Run, den Grazathlon, den Wipfelbeisser Dirtrun, den Adventure Run, den Zombie Run, die Xletix Challenge oder auch das Spartan Race

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