Verfassungsschutz in Deutschland will mehr Daten von sozialen Netzwerken

8. August 2016, 06:53
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Maaßen erhofft Aufschluss über Jihadisten

Düsseldorf – Der Chef des deutschen Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat einen intensiveren Datenaustausch zwischen sozialen Netzwerken und Sicherheitsbehörden gefordert. Soziale Netzwerke seien "ein wichtiges Kommunikationsmittel für Jihadisten", sagte Maaßen der "Rheinischen Post". "Daher ist eine enge Kooperation der Sicherheitsbehörden mit den Betreibern sozialer Medien notwendig."

"Nicht höchstprivat"

Auch der Staatssekretär im Innenministerium, Günter Krings (CDU), hält eine raschere Auswertung der Daten unter "Wahrung rechtsstaatlicher Regeln" für sinnvoll. "Die Kommunikation in den sozialen Medien ist ja definitionsgemäß nicht höchstprivat", sagte Krings der Zeitung. (APA, 8.8.2016)

  • Facebook soll schneller Daten liefern.
    foto: reuters/ruvic

    Facebook soll schneller Daten liefern.

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